Familienbett,Stillen und Tragen
Bettgeschichten zum Familienbett

Hallo Monschy, 

ich hatte es dir ja schon sooo lange versprochen, nun will ich endlich
mal ein paar Zeilen dazu schreiben.

Also wie kamen wir zum Familienbett? Vor der Geburt hatte ich mir
darüber eigentlich gar keine Gedanken gemacht. Als Leo auf der Welt war, kam
er am zweiten Tag wegen mangelnder Sauerstoffsättigung und hohem
Fieber in die Kinderklinik, wo er dann 10 Tage auf der Intensivstation
verbrachte. Danach waren wir dementsprechend ängstlich, die ersten Tage
konnte ich so gut wie gar nicht schlafen, da ich ständig nach ihm schauen
musste, ob er noch atmet. Am Anfang hatten wir dazu seinen Stubenwagen
direkt neben meinem Bett stehen. Nach ca. 3 Monaten kam die Zeit, wo er
im Stubenwagen wenig Platz hatte - eine Freundin von mir gab mir den
Tipp, doch einfach sein Kinderbett neben mein Bett zu stellen, eine Seite
der Gitterstäbe abzumachen und so das Bett ganz nah an meins zu
rücken. In den Schlitz hab ich dann immer eine Decke reingesteckt und so
hatten wir eine große Spielwiese. Ich habe den Luxus, daß Leo schon seit er
ca. 4 Monate alt war, durchgeschlafen hat, dennoch finden wir das
Familienbett immer noch prima und sooo praktisch. Zwischenzeitlich
lege ich mich immer noch mittags und abends kurz mit ihm hin, abends geb
ich ihm im Bett die Flasche, wobei er meistens einschläft. Falls nicht,
kuscheln wir einfach noch eine Runde und dabei schläft er dann
problemlos ein. Morgens wird er meist immer noch so gegen 7.00 Uhr unruhig,
weint und will eine Flasche. Die geb ich ihm dann auch wieder im Bett und
so schläft er gleich wieder weiter bis ca. 9.30 Uhr. Nach dem
Mittagsschlaf klettert er dann schon immer aus dem Bett raus und kommt einfach
zu mir. Morgens beim Aufwachen ist er immer ganz verschmust und wir
kuscheln bestimmt noch eine halbe Stunde, bevor wir aufstehen
(vorausgesetzt wir haben keine Termine), was ich auch sehr geniesse.
Hätte er sein Bett in seinem Zimmer ginge das alles gar nicht...

Nun ziehen wir bald in unser neues Haus und ich hab mir immer
vorgenommen, wenn wir umziehen, kommt er in sein eigenes Zimmer. Aber je näher
der Tag rückt, desto unsicherer werden wir. Mein Mann und ich finden es
prima so wie es ist. Warum dann also ändern???
Unsere einzigen Bedenken sind, daß wir den "richtigen" Zeitpunkt
verpassen, ihn umzubetten....
Die Tochter meiner besten Freundin ist 4 Jahre alt und schläft mittags
problemlos in ihrem Kinderzimmer, nachts aber immer noch bei ihren
Eltern. Meine Freundin findet das aber gut und sagt immer "ich kann sie
verstehen, ich schlafe ja auch nicht gerne alleine". Ich finde das stimmt
schon irgendwie....

So mehr fällt mir im Moment nicht dazu ein. Aber wenn du noch was
wissen willst, frag mich ruhig!!!!

LG Tina


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So kommen wir zu meiner Geschichte. Schreib sie hierrein, kannst sie ja dann auf deiner seite bzw. in den link reinsetzen.

Nach der Geburt von Shane war ich so geschafft, so überwältigt von diesem einmaligen gefühl jetzt Mama zu sein, das ich ihn am liebsten immer bei mir gehabt hätte. Damals war ich allerdings noch sehr unerfahren und verunsichert, gerade was das mit ins Bett nehmen betraf. Man bekam ja nie zu hören das man sein Kind auch mit ins Elternbett nehmen kann oder nicht nach der Uhr Stillen. So war ich wie gesagt die erste zeit doch sehr verunsichert.
Im Krankenhaus war man der Ansicht, das Babys aller 4 h gestillt werden mußten und ansonsten wenn sie schlafen in dieser Plasteschüssel von Bett zu liegen haben. SO hatte ich jedes mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich Shane tagsüber, wenn er unruhig in seinem "bettchen" war, gestillt, ihn viel beknuddelt. An eine Nacht im KH erinnere ich mich noch sehr gut. Es war glaube die 3te nacht, nach meinem Kaiserschnitt, wo ich Shane die ganze nacht auf meinem zimmer hatte. Er schlief 3-4h, wachte auf weil hunger. Ich ihn rausgenommen, gestillt, er war wieder eingeschlafe, ich wieder in sein bettchen gelegt und licht ausgemacht. Keine 2 minuten fing er wieder an zu jammern, ich ihn wieder rausgenommen, gleiche spiel von vorne. Das wiederholte sich bis gegen 6.00uhr, dann gab ich auf und ließ ihn im KH-Bett mitschlafen. Heute lache ich darüber weil ich damals echt nicht drauf gekommen bin, das er meine nähe brauchte/suchte.

Zu Hause dann, war ich natürlich noch mit dem festen vorsatz, das Shane in seinem Bettchen zu schlafen hat. Leider sah das mein Sohn damals anders.
Mein Grund warum er nicht ins Elternbett sollte, war das ich angst hatte ihn zu erdrücken im schlaf und Natürlich: weil ein baby nun mal im Elternbett nix zu suchen hat ( laut Aussage der Eltern, Verwandten und div. Zeitschriften+ Büchern)
Als Shane etwa 2 Wochen alt war, war es so das er definitiv nicht in sein bettchen schlafen wollte und immerzu weinte, nach dem stillen zwar einschlief, aber sobald man ihn in sein Bettchen legte, dann war er wieder wach. Tja was tut man als unerfahrene Mama, die alles richtig machen will?! Ich in den Bücherladen und mir ein buch gekauft, was ne andere Form von JKKSL war, aber mit selben inhalt. Dort wurde empfohlen das auch 2-4 wochen alte Säuglinge schon durchschlafen können. Alles mit kontrolierten schreienlassen. Ich das gleich gestest ( ), klein Shane wußte garnicht warum Mama so böse aufeinmal war und ich dumme kuh ( jawohl) ließ ihn fast 5 Minuten schreien, dann mußte ich ( zum glück) abbrechen, da er blau anlief. Damit war das Thema erzwungenes Schlafen lernen gleich wieder vom tisch.
Zum Familienbett sind wir dann so gekommen: Am Anfang schlief er ab 2-3uhr in unser bett. Nach 4 Wochen stillte ich ihm im bett und er schlief dort ein, ich ließ ihn dort. Klar platztechnisch war es bei einem 1,40m x 2.00m bett echt eng, aber auch sehr kuschlig
Dumme Sprüche wg. dem Familenbett konnte ich mir auch anhören, geht von verwöhnen, bis zu faul nachts aufzustehen ( naja warum Stillen und Schlafen nicht gleich verbinden) bis auf naja perverse Neigungen. Aber das interessiert mich nicht.

Mittlerweile ist er 3 und bis auf ein paar ausnahmen, hat er noch nie in seinem Bett geschlafen.

Hannah selbst hat schon im KH mit in meinem Bett geschlafen. Obwohl es auch ein KS war und man da nicht unbedingt gelenkig ist, klappte es. Diesmal habe ich den Leuten im KH klip und klar gesagt, das ich mein Kind nach bedarf stille und sie auch nachts in meinem bettchen schläft.
Und auch wenns des öfteren mal eng im bett ist ( wir haben mittlerweile ein größeres) ist es nach wie vor schön, frühs von den beiden geweckt zu werden.

Mir ist selbst aufgefallen, das viele ihre Babys oder kleinkinder mit im Elternbett schlafen lassen, nur die wenigsten geben es zu.
In unseren Köpfen ist eben seit Jahrhunderten drin, das Babys einen gewissen Rhytmus zu folgen haben und nur dessen Kind problemlos ein und durchschläft macht alles richtig.


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Gegen jede Regel - Unser Familienbett

Es begann eigentlich direkt nach der Geburt: ich lag mit Vito im Arm im Ruheraum, der müde Papa an meiner Seite. Da kam die Schwester: "Wir bringen sie jetzt auf ihr Zimmer. Den Kleinen nimmt ihr Mann, sonst fällt er noch aus dem Bett, wenn wir sie fahren. Sie bekommen ihn gleich wieder"
Ich war noch ein wenig "high" von der Geburt, aber ich weiß noch, wie unwohl ich mich dabei fühlte, ihn wegzugeben - wenn auch nur an den Papa. Und ich fand die Vorstellung, dass ich meinen Sohn so einfach fallen lassen würde total absurd. Den ganzen Weg über war ich am Schauen, wo mein Sohn ist. 

Als sie ihn mir dann umgezogen ins Zimmer brachten, lag er in einem "Plastikbettchen zum Schieben". Da sollte er drin schlafen und den Tag verbringen... Ich fand das schrecklich -  ich wollte ihn halten und spüren und nahm ihn heraus. Ich legte ihn ständig an die Brust, damit wir beide Übung bekamen und kuscheln konnten.

Dann kam die Nacht und Vito war wach, da er den ganzen Nachmittag mehr oder weniger geschlafen hatte. Der Papa musste um 20 Uhr das Krankenhaus verlassen. Von den Schwestern wurde mir geraten, ihn im Babyzimmer abzugeben. Sie kümmern sich um ihn und ich könne schlafen. Aber das wollte ich nicht. Alles wehrte sich in mir dagegen. Mein Bett war immer noch zum Sitzen eingestellt. Vito schlief an meiner Brust ein und ich schlummerte auch ein wenig weg... Bis die Nachtschwester hereinkam:
"Der Kleine darf aber nicht in ihrem Bett schlafen. Er kann herunterfallen. Außerdem ist es besser, wenn er gleich merkt, dass Nacht ist und er sich an sein eigenes Bett gewöhnt!" 
Ich dachte: Ja klar. Er soll sich nach 12 Stunden auf dieser Welt gleich mal dran gewöhnen, dass Nacht ist - und dass er allein auf der Welt ist!
Meine Antwort: "Ich stille ihn gerade, danach leg ich ihn natürlich wieder rein"
Sie kam nicht noch einmal und wir verbrachten die ganze Nacht so.

Die zweite Nacht begann ähnlich, da Vito den ganzen Tag seelenruhig auf meinem Arm geschlafen hatte (tagsüber durfte er das ja anscheinend...)
Die Nachtschwester kam als Vito gerade am Weinen war und ich ihn an die Brust legte: "Am besten sie geben ihn mir mit. Ich geb ihm eine Flasche und er bleibt im Babyzimmer und sie können in Ruhe schlafen". Als ich ihr sagte, dass ich ihn doch stille und er keine Flasche bekommen soll, meinte sie: "Dann geben sie ihm wenigstens einen Nuckel, damit er sich beruhigen kann!" Und sie zauberte *schwupps* einen eingeschweißten Nuk-Nuckel aus der Tasche. Ich erwiderte etwas von Saugverwirrung und sie ließ den Nuckel auf meinem Schränkchen liegen und verschwand eingeschnappt.

Da beschloss ich, dass ich nach Hause will! Hier wird mir nicht geholfen - zu Hause ist wenigstens noch der Papa.
Leider musste ich noch eine Nacht dort verbringen - wieder schlief ich sitzend im Bett mit Vito im Arm...

Die erste Nacht zu Hause:
wir hatten Vitos Bett ganz nah an unserem stehen. Ich legte ihn dort ganz früh hinein, nachdem er bei Stillen eingeschlafen war und versuchte auch zu schlafen... Aber ich kam nicht zur Ruhe... Nach kurzer Zeit, fing Vito an zu weinen. Der Papa wollte ihn beruhigen, damit ich schlafen kann. Aber auch das ging nicht: ich konnte nicht schlafen, wenn ich ihn im anderen Raum weinen hörte. Also nahm ich ihn wieder zu mir ins Bett, setze mich bequem hin und er schlief an der Brust ein... und ich wieder halb sitzend schlummerte auch weg.

Am Tag versuchte ich ihn dann mal anders anzulegen, damit meine Brust sich nicht entzündet. Die Warzen waren schon ein wenig wund.
Ich versuchte ihn seitwärts liegend zu stillen und das klappt recht gut. Auch so schlief Vito dann ein und ich konnte aufstehen, ohne dass er wach wurde. Am Tag war das okay so. 
In der Nacht traute ich mich nicht, ihn so zu stillen, weil ich angst hatte, dass ich auch einschlafe und mich auf ihn lege... 
Und von allen Seiten bekam ich schon gute Ratschläge:
"Er muss doch in seinem Bettchen schlafen! Wenn er eingeschlafen ist, leg ihn rüber"
"Du musst ihn wach in sein Bett legen, damit er allein lernt sich zu beruhigen."
"Der Papa muss ihn nachts nehmen und beruhigen"
...

Ich schaltete irgendwann auf Durchzug, da sich ja sogar die Ratschläge widersprachen. 
Im Internet fand ich einige Seiten zum Thema Familienbett und war froh, dass ich nicht allein war mit meiner Entscheidung. Das machte es mir leichter.

Und dann schlich sie das so langsam ein: abends stillte ich ihn in den Schlaf und legte ihn dann in sein Bettchen - nach spätestens 2 Stunden hatte er wieder Durst: ich holte ihn rüber und schlief dann auch mit ein - irgendwann dann auch, wenn wir seitwärts stillten.
Wir haben dann noch mal drüber geredet und der Papa hatte immer noch angst, dass er sich auf ihn legen würde in der Nacht - also hab ich ein Kissen zwischen ihn und Vito gelegt - so legt er sich höchstens auf das Kissen ;)

Mir war es dann einfach egal, was andere sagten und was "man tun soll". Wir wollten das so und bekamen alle 3 genug Schlaf!
Nach kurzer Zeit hab ich ihn nicht mal mehr die erste Runde in sein Bett gelegt. Wir dachten uns: Okay, die 6 Monate, die er gestillt wird, machen wir das eben so und dann müssen wir hart bleiben und ihn in sein Bett legen...

Inzwischen ist Vito fast 11 Monate und ein Still-Ende ist nicht in Sicht . Weder er noch ich werden wirklich wach, wenn er was trinkt und wir schlafen alle 3 sehr gut so.
Und wenn mich jemand fragt, ob er durchschläft: "Ja, von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens! Dazwischen trinkt er zwar einige Male, aber dabei werden wir nicht wach!" Das lustige: die meisten hören nur den ersten Satz und verstehen den zweiten gar nicht ;)
Wann er in sein eigenes Bett kommt? Keine Ahnung - ich setz mir keine Ziele mehr in dem Zusammenhang.

Lasst euch nichts einreden und findet euren Weg!

Und ein kleines P.S. 
Ich habe inzwischen von vielen Müttern hinter hervorgehaltener Hand gehört, dass ihre Kinder auch bei ihnen schlafen bzw. geschlafen haben. Ich bin dadurch zu dem Entschluss gekommen, dass ich ganz offen damit umgehe - vielleicht können das andere Mütter dann auch...

EDIT: Vito schläft nun seit einem Jahr bei uns. Nun haben wir was geändert ;)
Sein Bett zum Babybalkon umgebaut (siehe Bild). Keine Ahnung, warum wir das nicht schon früher gemacht haben.
Ist echt super so: wir haben mehr Platz, er ist trotzdem bei mir und kann trinken.

EDIT: (07/07): eigentlich ist es weiterhin unverändert. Vito hat inzwischen einige (wenige) Nächte 6 Stunden am Stück geschlafen. Dann war ich immer wach und hab mich gewundert, wo er ist ;)
Er schläft weiterhin im "Babybalkon" und kommt zu mir, wenn er es möchte. Zur Zeit schläft er etwa 11 Stunden (+/- 30 Minuten) in der Nacht und 1,5 Stunden am Tag.
Wir sind alle drei ausgeruht und zufrieden morgens - also wüsste ich nicht, warum wir was ändern sollten.

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meine beste freundin hat mir immer von ihrem riesigen familienbett vorgeschwärmt (zur zeit mit 2 kinder, 2 weitere sind mittlerweile in ihr eigenes zimmer umgezogen, maximal hatte sie 3 kinder mit im 2,80 m breiten bett). ich hielt das für fahrlässig bei einem säugling, aber meiner freundin war da nicht zu helfen.

unsere maus wollte schon im krankenhaus nicht im bettchen neben mir bleiben, wurde erst ruhig, als ich sie mit in mein bett nahm, was nach kaiserschnitt zum stillen auch leichter war, als ein kind aus dem gitterbett zu heben. zu hause hatte wir einen babybalkon, in dem sie anfangs schlief. nachts bin ich ins kinderzimmer gegangen, und hab auf einem sessel gestillt, um den papi nicht zu stören. nach vielleicht zwei schrecklichen wochen hab ich dann lieber die maus sofort an die brust gesetzt, wenn sie sich nur gemurkst hat, das war dann auch nicht lauter als uns aus dem bett zu schälen, und ich bekam einfach mehr schlaf. nachdem ich das erste mal beim stillen eingeschlafen war und mein kind nach stunden immer noch lebte, hab ich die sogenannten expertentipps über den haufen geworfen und die maus schlief zwischen uns statt im babybalkon, bei meiner freundin gings ja auch. der babybalkon blieb als herausfallprophylaxe noch stehen, ist jetzt aber ihr sofa im wohnzimmer. statt dessen haben wir erst ein gitterbett ans große bett gebunden, für ihren mittagsschlaf, aber seit sie selbst aus dem bett herauskrabbeln kann, ist das innere gitter an die andere seite unseres großen bettes geschraubt, dass sie da nicht runterpurzelt, und das bettchen selbst ist etwas tiefer als das große und mit mehreren herausgenommenen streben an der außenseite, so dass es quasi als treppe zum wiederreinkommen fungiert. um das gesamtbett herum ist aber immer noch vorsichtshalber alles abgepolstert, eigentlich nur dafür gut, wenn sie mal wach im bett so rumtobt, dass sie rausfällt, was dann doch mal passiert. die maus schläft aber nur alle paar wochen mal in dem kleinen bett, wenn ich mich mal ne halbe nacht so richtig ausstrecken will, ab erstem nachtstillen ist sie wieder im großen.

ja, so hab ich mir von meiner freundin letztlich nicht nur das tragen und langzeitstillen, sondern auch das familienbett abgeschaut.

lg


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Beim Großen war alles bereit- Stubenwagen, eigenes Bettchen, eigenes Zimmer. AUs diversen Gründen hat das Stillen damals nach bereits 12 Wochen nicht mehr geklappt, so dass da der Faulheitsaspekt leider entfiel. Anfangs schlief er dann im Stubenwagen bei uns und hinterher sehr früh im eigenen Zimmer, weil er immer wach wurde, wenn wir zu Bett gingen, im eigenen Zimmer schlief er dann auch durch.
Als er gut ein halbes Jahr alt war, wurde er häufig wach nachts und ließ sich nicht beruhigen und nachdem ich mich irgendwann gegen meinen Mann und das Brüllen lassen durchgesetzt hatte, zog er in unser Bett ein und wir haben so wunderschöne 2,5 Jahre die 2. Nachthälfte zu dritt in einem Bett geschlafen.
Rahel hatte zwar auch einen Stubenwagen zur Verfügung, der allerdings eh schon nur für Tagschläfchen gedacht war. Aber: schon im KH war sie der körperkontaktbedürftig und hat nur bei mir im Bett geschlafen und seitdem schläft sie die erste Nachthälfte im Babybalkon und ab dem 1. Stillen neben mir im großen Bett.
Mittlerweile finde ich andere Lösungen immer komischer und finde es im Nachhinein sehr schade, dass wir nicht eher auf das FB gekommen sind (gerade in Verbindung mit dem vermurksten Stillen beim Großen knabbere ich daran), wäre sicherlich um Einiges stressfreier, kuscheliger und gemütlicher geworden!


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Unser älterer Sohn hat im eigenen Zimmer geschlafen, leider. Damals wussten wir noch nicht so viel....Dabei hätte es ihm sicher gut getan, bei uns zu sein. Seltsamerweise ist er aber auch nachts, als er bereits laufen konnte, dann nie zu uns gekommen, wir aber immer zu ihm, um ihn zu trösten bei schlechten Träumen etc. Seit er vier Jahre alt ist, schläft er mit seiner Oma im gleichen grossen Bett, wenn er denn mal dort ist.
Der kleinere Sohn wollte nie bei uns schlafen. Auch wenn wir ihn mal bei Krankheit zu uns genommen haben, war er total unruhig und hat erst wieder richtig geschlafen, wenn er wieder im eigenen Bettchen lag. Später, als er sprechen konnte, hat er das auch so geäussert. Er ist sowieso ein wahnsinnig selbständiger Bub. Sobald er sich fortbewegen konnte, ist er selber ins Bettchen gegangen, wenn er müde war, und hat dort friedlich geschlafen, das macht er auch heute noch so !
Aber: Knapp vor seinem dritten Geburtstag, nachdem er sich vorher wirklich immer vehement geweigert hatte, bei uns zu schlafen, hat er plötzlich angefangen, nachts zu uns zu kommen, oder bereits am abend bei uns einzuschlafe. Das war, nachdem er im Urlaub drei Wochen lang zusammen mit seinem Bruder im gleichen Doppelbett geschlafen hatte. Und das ist auch jetzt noch so, er verbringt etwa jede vierte Nacht bei uns. Wobei mein Mann und ich dann schon deutlich schlechter schlafen, weil er einfach sehr unruhig schläft.

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Auch eher Instinkt!
Natürklich haben wir vor der Geburt brav die Schlafempfehlungen gelesen: im eigenen Bett im Zimmer der Eltern. Blabla.
Dann war er da, der Zwerg. Nachts bin ich nach dem Stillen mit ihm in unserem Bett eingeschlafen. Lag er in seinem Bett, mußte ich ständig aufspringen, um zu schaun ob er noch atmet. Morgens wenn er unruhig war, holte ich ihn zu mir und er schlief sofort selig und ruhig atmend weiter.
Inzwischen kann ich mir nicht mehr vorstellen, beim Einschlafen keine kleine Hand zu halten, zum Stillen aufzustehen, beim Stillen wachzubleiben.

Ganz oft berichten junge Mütter, deren Kinder separat schlafen, daß sie träumen, ihr Kind läge neben ihnen, und daß sie dann aufwachen und völlig irritiert nach dem Baby suchen. In den wenigen Nächten die mein Kleiner nicht bei uns war, habe ich das immer geträumt.
Ich bin keine Traumdeuterin, wirklich nicht, aber irgendwie scheint mir hier doch die Intuition unter viel Kulturfassade durchzubrechen.

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Nachdem ich die ersten Tage (oder Wochen? Habe gar kein Zeitgefühl mehr was die erste Zeit betrifft) meine Tochter nachts aus der Wiege genommen habe, mich mit ihr zusammen auf das Gästesofa gesetzt habe um zu stillen, irgendwann auf die Idee kam im Liegen zu stillen, dabei immer eingeschlafen bin und recht schnell Rückenschmerzen hatte weil das Gästesofa doch nicht soo bequem ist, haben wir den Babybalkon angebaut und irgendwann unser Bett verbreitert.

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Nachdem ich die ersten Tage (oder Wochen? Habe gar kein Zeitgefühl mehr was die erste Zeit betrifft) meine Tochter nachts aus der Wiege genommen habe, mich mit ihr zusammen auf das Gästesofa gesetzt habe um zu stillen, irgendwann auf die Idee kam im Liegen zu stillen, dabei immer eingeschlafen bin und recht schnell Rückenschmerzen hatte weil das Gästesofa doch nicht soo bequem ist, haben wir den Babybalkon angebaut und irgendwann unser Bett verbreitert.

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Hallo,
bei uns hat sich das FB sozusagen langsam "eingeschlichen".
Im Krankenhaus gab es kleine Bettchen, die man als Babybalkon an die Krankenhausbetten klicken konnte (ich glaube, sie heißen "Pforzheimer Bettchen"). Das fand ich sehr schön.
Daß Johannes bei uns im Zimmer schlafen soll (wegen SIDS-Prävention), war von Anfang an klar. Da er noch nicht im Liegen stillen konnte, habe ich ihn dann immer nach dem Stillen wieder in sein Bett gelegt. Das Stillen im Liegen habe ich immer wieder mal ausprobiert und nach einigen Monaten ging das gut und wir beide schliefen immer öfter dabei ein. Zu Beginn wollte ich Johannes zumindest die "erste Runde", bis zum ersten nächtlichen Stillen weiterhin in sein Bett legen (im Nachhinein finde ich, daß das eine total doofe Idee war, nur weil einem alle Angst machen mit Sätzen wie "Ihr bekommt ihn niiieee wieder aus eurem Bett"). Da Johannes aber eine echte Nachteule ist, ging er bald sowieso erst dann ins Bett, wenn wir auch schlafen gingen und damit lag er auch bei uns im Bett.
Als er ca. 10 Monate alt war, haben wir einen Babybalkon an unser Bett gebaut und ich könnte mir zur Zeit nichts anderes vorstellen, als ihn nachts neben mir zu haben.

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Hallöchen!

Also bei uns war es so, dass die mir Jonah nach der Geburt direkt ins Bett gelegt haben. Ich fand es unheimlich schön mit ihm zu kuscheln. Zuhause stand allerdings auch schon alles bereit. Dann hatte der Kleine Neugeborenenkrämpfe. Er kam auf die Intensivstation. 10 Tage lang blieben wir zusammen im Krankenhaus. Als wir nach Hause kamen überraschte uns der Papa mit einer Wiege, die ich mir gewünscht hatte damit der Kleine neben uns schlafen kann. Ich legte ihn rein, aber irgendwann fing er doch an zu weinen. Er wollte sich nicht beruhigen und ich holte ihn zu mir. Er war viel ruhiger wenn er neben mir lag. Ich probierte zwar ab und an noch ihn alleine schlafen zu legen, weil ich einfach dachte es sei einfach normal, dass ein Kind alleine schläft. Im Nachhinein weiß ich natürlich was das für ein Unfug ist. Seitdem schläft Jonah jedenfalls bei uns. Ich könnte auch gar nicht ohne ihn schlafen. Es ist einfach wunderschön mich jeden Abend zu ihm zu legen. Er kann auch bei uns bleiben solange er will.


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Hallo!

Bei uns war es ganz einfach! Ich war zu faul zum Aufstehen!

Noch gegen Ende der Schwangerschaft mit meinem Sohn (jetzt 4) verkündete ich, ein Baby habe schließlich ein Bett im Kinderzimmer. Kurz danach erfuhr ich, dass das SIDS-Risiko viel geringer ist, wenn das Baby mit bei den Eltern schläft, also wurde die Wiege bei uns im Schlafzimmer aufgebaut. Mir gefiel auch die Vorstellung, zum Stillen nicht durch die Wohnung laufen zu müssen.

Als unser Sohn dann auf der Welt war, fiel mir aber ganz schnell auf, dass mir sogar das Aufsetzen zum Kind aus der Wiege nehmen zu anstrengend ist. Da wir aber nur ein 1,40 m breites Bett hatten, wurde unser Sohn zunächst abends (meist schon schlafend) in die Wiege gelegt und kam dann zu uns, sobald er wach wurde.

Als ich nach etwa 3 Monaten wieder vollzeit arbeiten musste, schlief er innerhalb weniger Tage gleich von Anfang an bei uns im Bett. Als er bei Schlafen zu unruhig wurde, so dass beide Eltern davon aufwachten, haben wir ihm einen Babybalkon gebaut. In dem schlief er bis etwa zu seinem ersten Geburtstag. relativ kurz danach quartierten wir ihn ganz aus, weil er aufwachte, wenn wir in unser (knarzendes) Bett gingen.

Als seine Schwester zur Welt kam, schlief sie gleich von Anfang an bei uns im (jetzt 1,80 m breiten) Bett (ich bin auch wieder nach etwa 3 Monaten arbeiten gegangen). Dies blieb so, bis ich sie nachts nicht mehr stillte (mit etwa 18 Monaten). Auch sie zog dann aus unserem Schlafzimmer aus (zu ihrem Bruder). Als die beiden großen 3,5 und 2 Jahre alt waren, schliefen wir einige Tage lang wegen Renovierungsarbeiten in unserer Wohnung im selben Raum. Und siehe da - wir schliefen alle besser!

Seitdem schläft die gesamte Familie in einem (Familien-)Schlafzimmer. Die großen haben ein Doppelstockbett, unser Baby schläft im Ehebett (trotz vorhandenem Balkon, mit nicht mobilem Kind ist es einfacher im selben Bett zu stillen und weiterzuschlafen).

Die großen wachen übrigens nicht auf, wenn unser Baby weint (was selten der Fall ist).

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Hallo!

Bei uns war es ganz einfach! Ich war zu faul zum Aufstehen!

Noch gegen Ende der Schwangerschaft mit meinem Sohn (jetzt 4) verkündete ich, ein Baby habe schließlich ein Bett im Kinderzimmer. Kurz danach erfuhr ich, dass das SIDS-Risiko viel geringer ist, wenn das Baby mit bei den Eltern schläft, also wurde die Wiege bei uns im Schlafzimmer aufgebaut. Mir gefiel auch die Vorstellung, zum Stillen nicht durch die Wohnung laufen zu müssen.

Als unser Sohn dann auf der Welt war, fiel mir aber ganz schnell auf, dass mir sogar das Aufsetzen zum Kind aus der Wiege nehmen zu anstrengend ist. Da wir aber nur ein 1,40 m breites Bett hatten, wurde unser Sohn zunächst abends (meist schon schlafend) in die Wiege gelegt und kam dann zu uns, sobald er wach wurde.

Als ich nach etwa 3 Monaten wieder vollzeit arbeiten musste, schlief er innerhalb weniger Tage gleich von Anfang an bei uns im Bett. Als er bei Schlafen zu unruhig wurde, so dass beide Eltern davon aufwachten, haben wir ihm einen Babybalkon gebaut. In dem schlief er bis etwa zu seinem ersten Geburtstag. relativ kurz danach quartierten wir ihn ganz aus, weil er aufwachte, wenn wir in unser (knarzendes) Bett gingen.

Als seine Schwester zur Welt kam, schlief sie gleich von Anfang an bei uns im (jetzt 1,80 m breiten) Bett (ich bin auch wieder nach etwa 3 Monaten arbeiten gegangen). Dies blieb so, bis ich sie nachts nicht mehr stillte (mit etwa 18 Monaten). Auch sie zog dann aus unserem Schlafzimmer aus (zu ihrem Bruder). Als die beiden großen 3,5 und 2 Jahre alt waren, schliefen wir einige Tage lang wegen Renovierungsarbeiten in unserer Wohnung im selben Raum. Und siehe da - wir schliefen alle besser!

Seitdem schläft die gesamte Familie in einem (Familien-)Schlafzimmer. Die großen haben ein Doppelstockbett, unser Baby schläft im Ehebett (trotz vorhandenem Balkon, mit nicht mobilem Kind ist es einfacher im selben Bett zu stillen und weiterzuschlafen).

Die großen wachen übrigens nicht auf, wenn unser Baby weint (was selten der Fall ist).

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bei uns war es so, daß ich vor der geburt echt dachte,
mein baby solle im eigenen bett schlafen stupid


dann kam sie.
ich hatte einerseits furchtbare schmerzen, weil mein steißbein angebrochen war
und brauchte ewig zum aufstehen und hinsetzen usw.
und als ich am abend nach der geburt im Kh im bett lag,
meine kleine direkt im babybett daneben,
war es mir schon viel zu weit.
die schwester kam und meinte, sie könne meinen rausfallschutz hochklappen,
dann könnte ich beruhigt mein baby zu mir ins bett nehmen grinsen
tja und so kam sie zu mir.
am nächsten zuhause meinte mein mann:
"sie ist so klein, sie kann doch nicht einfach ganz allein im bett liegen,
meinst du, es geht bei uns?"
ja, es ging augenroll

und sie blieb.
tagsüber schlief sie manchmal im eigenen bett,
nachts nur bei uns.
als sie größer wurde, stellten wir ihr kinderbett direkt an meine seite
(die höhe paßte zufällig fast genau)
aber nach einigen wochen kam sie trotzdem wieder zu mir ins bett.
und quetschen wir uns noch heute zusammen ins bett.
später stellte ich ihr bett einfach in ihr zimmer.


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Nach der Entbindung sagte uns die Hebamme wir sollten unseren Kleinen ruhig die ersten Nächte mit zu uns ins Bett nehmen. Schließlich sei für ihn alles noch neu. Auch ich brachte es nicht über mich den kleinen Mann in seiner eigenen Wiege neben unserem Bett schlafen zu lassen. Zum Teil aus Angst ihm könnte was passieren oder ich würde ihn nicht hören Laughing
So ca zwei Wochen später schlief er dann in seiner Wiege und nach weiteren drei Wochen schlief er von 20 Uhr bis 4 Uhr durch (vorher wollte er um 1 Uhr und um 4 Uhr an die Brust). Als dann mit 4 1/2 Monaten die unteren zwei Zähnchen kamen und er leider aus der Wiege heraus gewachsen war, stellten wir das Kinderbettchen neben unser Bett und dachten er schliefe darin wie zuvor in der Wiege Laughing
Wir wurden eines Besseren belehrt. Er weinte alle zwei Stunden Confused
Mein Mann hat schon in den ersten Wochen immer wieder gesagt ich solle unseren Sonnenschein doch bei uns im Bett lassen (er musste ja nicht mit dem Kopf auf dem Nachtschränkchen schlafen) aber ich hatte eben nicht genug Platz.
Jetzt endeten die Nächte doch damit dass ich ihn irgendwann nach dem Stillen bei mir ließ und er schlief ruhiger.
Wir machten uns viele Gedanken über sein Schlafverhalten und in diese Überlegungen hinein kam eine Bekannte (ihr Sohn ist jetzt 10 Monate) und meinte sie hätte die ultimative Lösung! Wir müssten nur das Buch lesen "Jedes Kind kann schlafen lernen" und nach spätestens zwei Wochen hätte wir ruhige Nächte. Naja dachte ich mir aber nachdem sie erzählte dass ihr Kind in der ersten Nacht nur eine Stunde geschrien habe und in den darauffolgenden schon viel weniger um einzuschlafen wusste ich, mein Kind schreien lassen ist für mich keine Lösung. Wir suchten weiter.
Einige Tage später viel mir ein dass eine Freundin vor zwei Jahren mal meinte "unser Familienbett ist sehr gemütlich" ich googelte also Familienbett und hatte innerhalb von 10 Minuten die richtige Lösung für unsere Familie.
Wir bauten aus drei Lattenrosten mit jeweils 90cm Breite ein großes Bett, besorgten noch eine Matratze, bauten den Himmel über die Matratze unseres Sprößlings und befestigten noch ein Gitter damit er nicht raus rollt und siehe einer an es ist herrlich kuschelig und ein wunderschönes Gefühl wenn man morgens von leisem Gebrabbel und kleinen Finger die an einem zupfen geweckt wird. Außerdem schläft unser Wonneproppen jetzt seelig wie ein Murmeltier und genießt seine "Milch mit Selbstbedienung". Wink


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Wir haben einen Bettbalkon an unserem Bett. Das ist für uns echt das beste. Lewin schläft durch und zwar 11 Stunden Shocked weil es nämlich so easy ist zwischendurch zu stillen das wir beide dabei weiter pennen. Es ist vorallem schön das Gefühl wenn man weiss das man sein eigenes Kind warm und geborgen hält. Schlagend finde ich auch Studien die belegen das wir ein Land sind von nur 5 % der Weltbevölkerung welches die Babys in andere Zimmer steckt. Also natürlich ist was anderes. Oder ? Ich weiss nicht wo soll das alles noch enden. Wir leben in einer Zeit von Wunschkaiserschnitten und Verbotsschildern auf Spielplätzen. Nee Nee ich mach da nicht mit ich bin lieber für mein Kind da als ihn räumlichem Luxus oder besser gesagt völlig unangemessenem Distanzverhalten kaputt zu machen.
Der allereinzigste Nachteil ist aber Rolling Eyes Das Liebesleben ist etwas unspontaner und vorallem leiser geworden. Laughing
Aber wenns nur das ist. Hab schon von Paaren gehört wo das Baby in einem andern Zimmer schläft und im Bett trotzdem nix ausser schlafen passiert. Wink .


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Eigentlich gibt es bei uns gar keine große Geschichte zu unserem Familienbett.
Ich habe in der Schwangerschaft von diesem Baby-Balkon gelesen und mir war sofort klar, dass ich sowas haben will. Da diese Dinger so teuer sind, haben wir einfach bei einem Gitterbett die eine Seite weggelassen und schon hatten wir unseren Babybalkon.

Am Anfang haben wir dann den Babybalkon relativ selten benutzt, ich glaube vor allem weil es Winter war, und unser Sohn jedes mal, wenn wir ihn von unserem kuschelig, warmen Bett in sein kaltes gelegt haben aufgewacht ist. Er hat oft bei uns auf dem Bauch geschlafen oder in meinen Armen.

Aber als er größer wurde, wurde es uns immer enger auf 1,40 zu dritt. Mein Freund hat dann mal, als er krank war und die halbe Nacht gehustet hat, im Wohnzimmer geschlafen und meinte danach, dass er auf dem Sofa fast besser geschlafen hat als im Bett mit uns (er hat dauernd in der Angst gelebt bzw. geschlafen, dass er rausfällt Smile....da habe ich mir gedacht, es muss sich was ändern ( und wollte auch nicht jeden Abend hören "ich fall gleich raus...."). Wir haben dann einfach ein 90 cm Bett gekauft und an unser Bett gestellt (ich hätte schon lieber gleich ein 1,80 Bett gekauft, aber das war/ist leider bei uns gerade finanziell nicht drinnen, vor allem hätte ich dann schon auch gerne eine gescheite Matratze....). Jetzt haben wir ein RIESIGES Bett, 2 Meter 30 plus 60 cm Baby-Bett. Am Anfang war es mir fast zu groß, aber mittlerweile fühle ich mich sehr wohl mit unserer Liegefläche.

Mittlerweile schläft unser Sohn auch oft seinem Bett (also Babybalkon), oft aber auch direkt neben mir (das ja sowieso schon immer). Ich bin mal gespannt wie es wird, wenn er mobiler wird.

Für uns ist die Schlafsituation so wie sie ist optimal. Wir hatten das einfach von Anfang an so in unseren Köpfen und es ist SUPER. Ich bin da sofort nach meinem Gefühl gegangen und das sagte mir, dass das Kind zu uns ins Bett gehört. Und ich bin mir auch sicher, dass er erst aus unserem Bett raus muss, wenn er es selber will.



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Wie wir zum Familienbett kamen…


Vor der Geburt unserer Tochter Lara - Lucia war mir der Begiff Familienbett völlig unbekannt. Ich hatte für Lara eine Holzwiege geborgt bekommen die ich wunderschön fand und kurz vor ihrer Geburt haben wir noch ein Kinderbett erstanden was in unserem Schlafzimmer aufgebaut wurde.
In dem Krankenhaus, wo in entbunden hatte gab es das Verbot, nachts nicht mit seinem Kind in einem Bett zu schlafen, nur stillen war gestattet. Die Schwestern erinnerten einen daran wenn sie ins Zimmer kamen.
Lara verbrachte mit mir nur eine Nacht dort auf der Wöchnerinnen Station, da sie zuvor auf der Intensivstation wegen einer Neugeboreneninfektion behandelt wurde. In dieser Nacht legte ich sie auch in ihren Wagen, solch einen Gläsernen und sie schlief auch darin.
Zuhause kuschelten wir uns in unser Bett und verbrachten dort den Rest des Abends. Irgendwann wollte ich ein bisschen schlafen und legte Lara in ihre Wiege aber sie weinte, ich stillte sie, legte sie wieder hinein aber sie weinte und dann nahm ich sie in mein Bett.
Das gleiche passierte in den darauf folgenden Tagen ständig, wollte ich sie ablegen weinte sie und nicht ein wimmern oder leises meckern nein sie schrie sofort, so das ich es keine sekunde länger zulassen wollte. Etwas erschöpft und verwirrt sprach ich mit meiner Hebamme darüber, das Lara nicht alleine liegen wollte, nirgends und sie bestärkte mich, mein Kind mit ins Bett zu nehmen und das dies völlig normal sei. Damals dachte ich noch: wenn die wüsste ( sie hatte selbst noch kein Kind ), wie es sich anfühlt keine sekunde allein sein zu können, heute weiß ich was sie meinte.

In den darauf folgenden Wochen schlief sie viel bei und auf uns und eigentlich auch nicht allein. Wenn ich mich richtig erinnere dan war sie in etwa 6-8 Wochen alt als sie begann alleine zu schlafen. Das heißt nicht auf , an oder bei Mama oder Papa. Witziger weise schlief sie am allerbesten auf unsere riesigen Matratze, wo ich doch irgendwo lass das Baby`s Begrenzung bräuchten. Zu dieser Zeit legte ich sie auch in ihr Bett oder in ihre Kinderwagentasche. Warum? Weil ich oft das Gefühl hatte mich mal breit machen zu wollen oder anders ohne Rücksicht zu schlafen. Sie schlief dort auch gut, am besten in ihrer Kinderwagentasche welche neben mir im oder am Rand der Matratze stand. Irgendwann machte ich mir aber Sorgen wegen der schlechten Polsterung und das ließ mir auch keine Ruhe, so das ich sie in ihr Bett legte oder sie neben mir schlief. Ich war sehr unzufrieden mit der Situation welche ich in einem verfassten Artikel zu der damaligen Zeit äußerte.

Verfasst am: 26 Sep 2006 9:59 Titel: Schlafen!


Ich bin todunglücklich mit unserer Schlaf Situation : hier mal anschaulich:
Das ist unser Bett - neben dem Bett steht ihre Kinderwagentasche in der sie nachts schläft. Oft schläft sie aber zwischen uns... ihr Kinderbett ist eigentlich gleich gegenüber:
Aber sie ist mir im Bett so weit weg - hab sie lieber bei mir - aber in der Softtragetasche geht das auch nicht mehr ewig - vorallem hat sie ja keine richtige matratze- um das Kinderbett ranzuholen fehlt irgendwie der Platz und wenn ich meinem Menne sage wir räumen wieder alles um zeigt der mir nen Vogel!
Hab vorgestern versucht sie im bett schlafen zu lassen aber da war sie vor zwölf wieder wach- haben grad nen schub- ich weiß ja das man Familienbett machen kann aber unsere olle Matratze ist nur 1.40m das ist sooooo klein-
Und da gerade Waschmaschine kaputt ist und reifen platt war- musste gleich 4 neue kaufen da fällig übersteigt ein Bett jegliches Budget...
wie macht ihr das- hat jemand eine zündende Iddee- ach ich weeß net...komm zu keiner für mich wirklich akzeptablen Lösung...HIIIILLLFFFFEEEEE


Damals war Lara 10 Wochen alt. Sie schlief viel bei uns aber auch immer mal im Bett oder halt in ihrer Tasche. Zu dem Zeitpunkte klappte das auch gut. Ich mochte nur nie das hin und her da sie dabei oft noch mal wach wurde und ich sie dann wieder in den schlaf stillte.
Die Lösung zum damaligen Zeitpunkt sah dann wie folgt aus:

Lara stillte oft in der Nacht schlief aber auch beim Stillen sofort wieder ein. Im Laufe der nächsten Wochen bekam ich dann den Tipp die Gitter an der einen Seite abzuschrauben was ich auch machte. So wurde unsere kleine Matratze vergrößert und ich hatte Teile der Nacht auch wirklich etwas Platz. Allerdings schlief sie wirklich nur im Babybalkon wenn ich sie dort in den Schlaf stillte. Rüberlegen ließ sie sich bis auf wenige Ausnahmen nicht.
Der Babybalkon blieb die meiste Zeit leer und Lara schlief bei uns.

Im Januar haben wir dann endlich ein großes Bett gekauft, da es auf der kleinen Matratze immer ungemütlicher wurde.( IKEA Malm 1,80m ) Den Babybalkon haben wir stehen lassen und so hatten wir nun mindestens 1,80m für uns drei. Unglaublich wie viel Platz wir auf einmal hatten.
Sie schlief weiterhin selten in ihrem Bereich ( Babybalkon ) und deshalb haben wir das Kinderbett nun in ihrem Zimmer stehen. Dort schläft sie nachmittags, wenn sie beim stillen auf dem Arm einschläft oder wir unten im Garten sitzen mit dem Babyphone, aus Sicherheitsgründen.

Ich habe wirklich eine Weile gebraucht Familienbett voll und ganz zu praktizieren. Ich dachte mir nichts Böses dabei Lara in ihr Bett zu legen aber sie schien es nicht zu mögen. Mein Kind hat mich dorthin geführt und ich bin froh, das ich mich darauf eingelassen habe. Zudem genießt auch unser Papa das Familienbett sehr.

Momentan schläft Lara sehr gut. Sie stillt nachts nach wie vor mehrmals, allerdings nur kurz. Ich lege sie auch nicht mehr um, da ich mittlerweile gelernt habe ihr im Liegen beide Brüste anzubieten ohne das einer von uns beiden sich im Bett bewegen muss. Es ist so schön mit ihr morgens aufzuwachen. Ich möchte keinen Morgen missen. Für unser zweites Kind planen wir ein Ikea Malm Bett in 1,40 dazu zu kaufen um unser Bett gleich anständig zu vergrößern. Beim zweiten brauch ich auch nicht mehr über alternativen nachdenken denn ich weiß bereits jetzt wo es schlafen wird- neben mir natürlich.